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Risssanierung


Kraftschlüssige Injektion zur Fassadenstabilisierung in dünnwandigen Betonwänden
(OHNE Bohren !)

Wichtig für die Beurteilung einer Sanierungsmaßnahme sind die Rissbreiten. Infolge der Untergrundvorbehandlung ( z. B. durch Sandstrahlen oder Hochdruckwasserstrahlen ) kommt es immer wieder vor, dass der sichtbare Riss größer angegeben wird, als der eigentliche Riss.


Werden Risse nach ihren Ursachen klassifiziert, muss zwischen den putz- und anstrichtechnischen Rissen einerseits und den statisch - konstruktiven Rissen andererseits unterschieden werden. Die Risssanierung unterscheidet das kraftschlüssige Verschließen oder das Überbrücken von Rissen.



Baustatische / baukonstruktive Risse entstehen in der Regel bei einem Mangel oder einer Veränderung des Baugrundes, durch Setzungen, Erschütterungen  oder Verkehrslasten.
 



Untergrund vorbereiten





Injektion durchführen


Zu den wichtigsten Rissursachen bei Betonbauteilen gehören.
  • Schrumpfrisse (Volumenveränderungen während der Härtung ),
  • Risse durch Hydratationswärme,
  • Risse aus temperaturbedingter Längenänderung oder lastbedingter Verformung.

DHBV SiegelFür die Rissverpressung werden eingesetzt:

  • Acrylatgele
  • Epoxidharze
  • Polyurethanharze
  • Zementleime - und suspensionen

Hierbei unterscheiden die vorhandenen Regelwerke zwischen dem Schließen oder Abdichten, dem kraftschlüssigen oder ( begrenzt ) dehnfähigen Verbinden der Risse bzw. der Rissflanken.

Ausführung

  • Rissanalyse
  • Rissbereich in einer Breite von ca. 10 cm reinigen, Fräsen, Abschlagen oder Abbürsten
  • Packer (Klebepacker) mit Stahlstift ca. 1 - 2 mm in den Riss einbringen
  • Verdämmung mit einem schwindfrei ausreagierenden Schnellmörtel
  • kraftschlüssiges Verpressen der Risse mit Zementsuspension oder Harze
 




Vorteile

  • Für dünnwandige Gebäude wie z.B. Fertiggaragen
  • Geprüftes System
  • Dauerhafte Stabilisierung
  • Minimale Eingriffe ins Mauerwerk
  • Aufnahme von Zug- und Scherkräften
  • Verstärkung der Tragfähigkeit
  • Zerstörungsfreie Außenanlage




Kraftschlüssige Sanierung von Fassadenrissen
in dickwandigem Mauerwerk (>15cm) mit Spiralanker / Zementsuspension oder Harze

Der Spiralanker ist ein Bewehrungsmaterial, das aus austenitischem Edelstahl (Werkstoff 1.4301) besteht. Er wirkt innerhalb eines linearen Bereichs wie eine kräftige, gewickelte Feder und kann unterschiedliche Mauerwerksteile auf Dauer verbinden.

Die Zugfestigkeit wird im Herstellungsprozess mehr als verdoppelt.



  • Spiralanker nimmt Zugkräfte auf, die im Mauerwerk auftreten können
  • Auffangen von Spannungen  (in Gewölben und Bögen)
  • auseinandergetriebene Mauerwerksschalen werden verbunden und die Tragfähigkeit verstärkt

Einsatzgebiete

Einsetzbar für alle Mauerwerksarten bei:
  • Bruch von tragenden Bauteilen
  • Feuchtigkeitsschäden
  • nicht tragende Fundamente
  • Grundwasserabsenkung
  • ungleicher Baugrund
  • Windbelastung
  • Temperaturbelastung
  • Frostrisse
  • Bodenerschütterungen

Ausführung

1. Rissanalyse
2. horizontale Mörtelfuge ausschneiden, säubern,
3. Spiralankermörtel in den hinteren Teil der Fuge einbringen
4. Spiralanker in den Mörtel eindrücken
5. Anschließend Fuge mit Spiralankermörtel verfüllen


Vorteile

  • Geprüftes System
  • Dauerhafte Stabilisierung
  • Minimale Eingriffe ins Mauerwerk
  • Einsetzbar für alle Mauerwerksarten
  • Aufnahme von Zug- und Scherkräften
  • Verstärkung der Tragfähigkeit
  • Zerstörungsfreie Außenanlage


Kräfte

Ergebnisse der Auszugs-/ Bruchkräfte im Kalksandstein und Hochlochziegelmauerwerk.




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