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KMB - Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung



Herstellen von Abdichtungen erdberührter Bauteile mit KMB (Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen).

Auftragen von Bitumen Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen sind ein- oder zweikomponentige Massen auf der Basis von Bitumenemulsionen, die in der Regel durch Spachteln oder durch Spritzen auf das abzudichtende Bauteil aufgetragen werden.

Die Wahl der Abdichtungsart ist insbesondere abhängig von der Angriffsart des Wassers und der Nutzung des Bauwerks bzw. Bauteils.




 

Lastfall 6

aufstauendes Sickerwasser/ drückendes Wasser

  • wenig durchlässiger Boden
  • nicht versickernde Niederschläge
  • Bemessungswasserstand
  • Beschränkung der Einbautiefe auf drei Meter
  • KMB 2 x 4 mm vollflächige Verstärkungseinlage
  • Dränung
  • Bodenart unabhängig
  • stark oder wenig durchlässiger Boden
  • Bemessungsstand
  • Gründungs-/ Eintauchtiefe unabhängig

Lastfall 4 + 5

 Bodenfeuchtigkeit
  • stark durchlässiger Boden
  • Kapillarwasser, Haftwasser, Erdfeuchte, versickernde Niederschläge
  • keine Beschränkung der Einbautiefe

nicht stauendes Sickerwasser

  1. durchlässiger Boden
  2. versickernde Niederschläge
  3. Bemessungswasserstand
  4. Beschränkung der Einbautiefe auf drei Meter
  5. KMB 2 x 3 mm
  6. keine Verstärkungseinlage erforderlich


Bei Lastfall 5 Verstärkungseinlagen in den Eck- und Wandbereichen

Dränung gemäß DIN 4095 



Definition KMB
  • ein- und zweikomponentige,
  • kunstoffmodifizierte,
  • spachtel - oder spritzbare
  • Bitumendickbeschichtungen

    Die erforderlichen Massen ergeben sich auf der Basis von Bitumenemulsionen.
  • Bei Normsystem gelten folgende Verarbeitungsgrundsätze:
  • mindestens zwei Arbeitsgänge
  • lastfallbedingt mit / ohne Verstärkungseinlage
  • Auftrag fehlstellenfrei, zusammenhängend
  • gleichmäßige Schichtdicke
  • Schutzschichten nach vollständiger Durchtrocknung
  • Geeignete Untergründe
  • Mauerwerk
  • Beton
  • Putz
  • Dränung - zum Schutz
    baulicher Anlagen
  • führt zur Entwässerung des Bodens
  • verhindert Entstehung von aufstauenden Sickerwasser
  • gilt im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung



  • Bitumendickbeschichtung nach Norm

    Die gestiegenen Ansprüche an die Ausstattung der Wohnungen selbst haben sich längst auch auf die Keller übertragen.  Abstellkammer und Waschküche als reine Nutzräume sind nicht mehr gefragt.

    Apartments, Weinkeller, Hobbyräume, Kellerbar, Bibliotheken, Fernseh- und Spielzimmer etc. steigern die Lebens-Qualität und den Wert des Hauses.

    Die gehobenen Wohnraum-Ansprüche führen zwangsläufig zu höheren Anforderungen an die Abdichtung der Gebäude gegen Feuchtigkeit und eindringendes Wasser.

    Seit dem 01. August 2000 ist die hierfür zuständige DIN 18 195 endlich um den Bereich der kunststoffmodifizierten Bitumen-Dickbeschichtung erweitert worden.

    Diese neue DIN-Norm gilt sowohl für den dauerhaften Schutz neuer Gebäude sowie für die Sanierung alter Substanz. 



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