KMB - Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung
Herstellen von Abdichtungen erdberührter Bauteile mit KMB (Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen).
Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen sind ein- oder zweikomponentige
Massen auf der Basis von Bitumenemulsionen, die in der Regel durch Spachteln
oder durch Spritzen auf das abzudichtende Bauteil aufgetragen werden.
Die Wahl der Abdichtungsart ist insbesondere abhängig von der Angriffsart des Wassers und der Nutzung des Bauwerks bzw. Bauteils.
Lastfall 6aufstauendes Sickerwasser/ drückendes Wasser
|
||
Lastfall 4 + 5Bodenfeuchtigkeit
nicht stauendes Sickerwasser
Dränung gemäß DIN 4095 |
| Definition KMB |
ein- und zweikomponentige,
kunstoffmodifizierte,
spachtel - oder spritzbare
Bitumendickbeschichtungen
Die erforderlichen Massen ergeben sich auf der Basis von Bitumenemulsionen. |
| Bei Normsystem gelten folgende Verarbeitungsgrundsätze: | mindestens zwei Arbeitsgänge lastfallbedingt mit / ohne Verstärkungseinlage Auftrag fehlstellenfrei, zusammenhängend gleichmäßige Schichtdicke Schutzschichten nach vollständiger Durchtrocknung |
| Geeignete Untergründe | Mauerwerk Beton Putz |
| Dränung - zum Schutz baulicher Anlagen |
führt zur Entwässerung des Bodens verhindert Entstehung von aufstauenden Sickerwasser gilt im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung |
Bitumendickbeschichtung nach Norm
Die gestiegenen Ansprüche an die Ausstattung der Wohnungen selbst haben sich längst auch auf die Keller übertragen. Abstellkammer und Waschküche als reine Nutzräume sind nicht mehr gefragt.
Apartments, Weinkeller, Hobbyräume, Kellerbar, Bibliotheken, Fernseh- und Spielzimmer etc. steigern die Lebens-Qualität und den Wert des Hauses.
Die gehobenen Wohnraum-Ansprüche führen zwangsläufig zu höheren Anforderungen an die Abdichtung der Gebäude gegen Feuchtigkeit und eindringendes Wasser.
Seit dem 01. August 2000 ist die hierfür zuständige DIN 18 195 endlich um den Bereich der kunststoffmodifizierten Bitumen-Dickbeschichtung erweitert worden.
Diese neue DIN-Norm gilt sowohl für den dauerhaften Schutz neuer Gebäude sowie für die Sanierung alter Substanz.Gebäudeschäden? Was tun ... ?
Feuchtigkeit / Nässe

Leichte Schäden
durch Feuchtigkeit

Schimmel

Statische Schäden


