Schimmelbeseitigung mit Normsystem Klimaplatten
Die Zahl der über Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen klagenden Personen nimmt seit Jahren zu. Das Umweltbundesamt wird mit Anfragen zu Schimmelbefall und anderen Innenraumproblemen geradezu überhäuft. Die Probleme betreffen nicht nur alte Gebäude, sondern immer mehr neu errichtete Gebäude.
Die energiesparende Bauweise, die seit Inkrafttreten der Energiesparverordnung (EnEV ) von 2002 gesetzlicher Standard beim Bauen neuer Gebäude ist und bei umfangreicher Sanierung auch für den Altbau gilt (nach der Novellierung der EnEV 2006 wird dies noch verstärkt der Fall sein), führt zu einer deutlichen Verringerung des Luftaustausches. Vorher fand der Austausch über Undichtigkeiten in der Gebäudehülle statt. Dies ist gewollt, doch die Kehrseite ist, dass es bei geschlossenen Fenstern und Türen zu einer Anreicherung von Schadstoffen in der Innenraumluft kommt. Diese werden durch Emissionen aus Bauprodukten, Inventar etc. freigesetzt.
Mikrobielles Wachstum
Sobald eine mikrobielle Spore ausreichend lange unter Einfluss von Feuchtigkeit steht und alle weiteren Umgebungsbedingungen eine Fortentwicklung ermöglichen, wird es zur Keimung kommen. Anschließend zum Wachstum und in den meisten Fällen schließlich zur Vermehrung.Die meisten Pilze bilden beim Wachsen ein Geflecht aus fadenförmigen Zellen, dies ist ein effektiver Weg zur Vermehrung. Der Pilz kann mittels Sporen weite Strecken zurücklegen, d.h. seinen Standort verlassen und sich an anderer Stelle ansiedeln und (in Phasen ohne Feuchtigkeit ) überleben.
Folgen des Befalls durch Mikroorganismen
Zunächst tritt die optische Beeinträchtigung durch Mikroorganismen auf. Es ist nicht akzeptabel, wenn auf Wänden oder Decken schwarze, grüne oder gelbe Flecken auftreten.
Ein weiteres Problem ist das Auftreten unangehmer, muffiger, schimmliger, säuerlicher Gerüche, die sich auch in Textilien absetzen und ein unzumutbares Ausmaß annehmen können.
Ein drittes Problem ist die Zerstörung der Materialien durch Mikroorganismen. Mikroorganismen zersetzen die Bindemittel in mineralischen Materialien und verursachen so die Versandung von Putzen. Sie lösen die Strukturren in der Zellulose auf und schädigen so die Tapete oder den tragenden Balken. Auch Einrichtungsgegenstände und Kleidung können angegriffen werden.Die typischen Stockflecken in feucht gelagerter Kleidung, die nicht mehr wegzuwaschen sind, sind nichts anderes als eine sichtbare Materialbeeinträchtigung durch Mikroorganismen.
Das gravierendste Problem, welches von Mikroorganismen ausgeht, ist zweifelsfrei die gesundheitliche Gefährdung. Der Begriff Gefährdung bezeichnet den Zustand vor Eintreten des Ernstfalles und ist so zu verstehen, dass bei mikrobiellen Schäden in Gebäuden die Möglichkeit besteht, krank zu werden. Oft sind die gesundheitlichen Probleme aber schon vorhanden, wenn der Gutachter geholt wird. Es liegt dann nicht mehr nur eine Gefährdung vor, sondern der gesundheitliche Schaden ist bereits eingetreten.
Vorgehensweise bei Symptomen eines mikrobiellen Befalls
Grundlage ist immer eine örtliche Inspektion, die sich durch die Einsichtnahme verfügbarer Unterlagen wie Bauzeichnungen, Wärmeschutznachweis und Heizkostenabrechnung vorbereiten lässt. Zusammen mit dem örtlich gewonnenen Eindruck lässt sich das optimale Programm der erforderlichen Messungen und Analysen festlegen.
Eine Übersicht der Analysen finden haben wir für Sie zusammengestellt.
Dazu gehört die Entfernung von Schimmel und Vorbehandlung von Alttapeten, Anstrichen, Gipsputzen und anderen nicht tragenden Untergründen, sowie die Verkleidung mit Calzium-Silikatplatten..
Normsystem - Klimaplattenbestehen aus einem Werkstoff auf mineralischer Basis, sie bilden ein mikroporöses Gerüst. Milliarden dieser Mikroporen sind untereinander und mit der Außenluft verbunden, so dass eine hohe Kapillarität vorhanden ist. Der Werkstoff ist diffusionsoffen, kapillar, wärmedämmend, umweltverträglich, nicht brennbar und schimmelhemmend.
Hauptanwendungsbereiche sind die Innendämmung (um Wärmebrücken* zu vermeiden ) und die Hausschimmelvorbeugung sowie die begleitende Trocknung feuchten Mauerwerks.
* Wärmebrücken sind thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Sie führen zu hohen Wärmeverlusten und können bauphysikalische, hygienische und gesundheitliche Probleme ( Feuchteschäden durch Tauwasser, Schimmelpilze, etc. ) hervorrufen. Der negative Effekt der Wärmebrücken auf das Raumklima wird durch falsches Heiz - und Lüftungsverhalten noch verstärkt. Normsystem-Klimaplatten heben das auf. Kein falsches Lüften mehr!
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| Schimmel hinter Verkleidung |
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